Die Deutsche Post AG steht vor einer gemischten Zukunft mit solidem Wachstumspotenzial im Paketbereich, aber auch signifikanten Herausforderungen. Der Konzernumsatz 2023 von 81,8 Milliarden Euro soll bis 2028 auf 85–90 Milliarden Euro steigen, getrieben durch E-Commerce (Paketumsatzprognose 2024: 20,56 Milliarden Euro, +7 %). Kurzfristig wird für Q4 2025 ein Umsatz von 21–22 Milliarden Euro und ein Ebit von 1,5–1,6 Milliarden Euro erwartet, mit einem Jahres-Ebit-Ziel 2025 von mindestens 6,0 Milliarden Euro. Marktrisiken wie Handelskonflikte (potenzieller Exportrückgang um 50 % bei 25 % US-Zöllen) und steigende Rohstoffpreise (Brent-Öl bis 90 USD/Barrel möglich) bedrohen Margen, insbesondere im Frachtgeschäft (-5,3 % Umsatz 2025). Regulatorische Hürden, wie die Pflicht zur flächendeckenden Postversorgung in Deutschland (160 unbesetzte Standorte 2023), und strengere Umweltauflagen erhöhen Kosten. Dennoch bieten Expansion in Asien-Pazifik und Afrika sowie technologische Innovationen (KI, Automatisierung) Wachstumschancen. Analysten sehen ein durchschnittliches Kursziel von 43,35 Euro bis 2026, was Stabilität signalisiert, aber geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten bleiben entscheidende Risikofaktoren.
Deutsche Post AG (DPW)
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Kurs: 44.73 EUR
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Dividende: 1.85
Durchschnittsvolumen: 2,182,104
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